Jacobs arbeitet zusammen mit dem CAFEE Research Center der West Virginia University an Tests von Technologien mit niedrigen Emissionen

27. Februar 2019
Jacobs Vehicle Systems – Technologie für die Deaktivierung von Zylindern

BLOOMFIELD, CT, USA – Jacobs Vehicle Systems kündigt eine Zusammenarbeit mit dem Center for Alternative Fuels, Engine, and Emissions (CAFEE) der West Virginia University an, um die Vorteile des Zylinderdeaktivierungssystems (CDA) von Jacobs und von Systemen zum frühzeitigen Öffnen des Auslassventils (EEVO) an Heavy-Duty-Dieselmotoren in Nutzfahrzeugen genauer zu untersuchen.

Die beiden Organisationen kombinieren das Fachwissen von CAFEE bei der Forschung zur Senkung von Emissionsausstößen und die langjährige Erfahrung von Jacobs bei der Zusammenarbeit mit Zubehörherstellern und der Entwicklung von sicheren, zuverlässigen und effizienten Lösungen für kommerzielle Fahrzeuge, um das Verständnis des Gesamtpotenzials von CDA und EEVO auf dem Markt zu fördern. Der Fokus liegt dabei auf Tests von Lkw im Schwachlastbetrieb. Das gemeinsame Forschungsteam wird sowohl die Motorlabore von Jacobs in Bloomfield, CT, als auch die von CAFEE in Morgantown, WV, nutzen.

Die CDA von Jacobs verbessert die Treibstoffeffizienz durch eine selektive Verhinderung der Öffnung der Einlass- und AuslassventileJacobs Cylinder Deactivation bei ausgewählten Motorzylindern. Bei der Kombination mit einer geringeren Treibstoffinjektion, hat der Motor den Kraftstoffverbrauch eines kleineren Motors. Abgase werden verringert, insbesondere im Schwachlastbetrieb, weil CDA in den Zylindern höhere Abgastemperaturen erreicht und somit optimale Nachbehandlungstemperaturen aufrechterhalten werden können. Die Forschungsgruppen von Jacobs und CAFEE messen die Kraftstoffeffizienz und die Betriebsverbesserungen von CDA. Dies umfasst auch Werte bezüglich der Temperatur der Nachbehandlungssysteme und der sicheren Umwandlung von NOx- und Partikelemissionen bei gleichzeitiger Messung der Motorvibrationen in verschiedenen Modi.

Die EEVO von Jacobs verringert Emissionen, indem während der Erweiterung2-stufige variable Ventilsteuerung von Jacobs oder des Arbeitstakts des Motorzylinders das Auslassventil geöffnet wird, was hochenergetische Expansionsgase direkt in das Nachbehandlungssystem entlässt und somit ein schnelleres Aufwärmen des SCR-Systems (selektive katalytische Reduktion) ermöglicht. Dies erlaubt eine frühzeitige Konversion und Entfernung von NOx-Emissionen aus dem Auspuff. Techniker von Jacobs arbeiten eng mit den entsprechenden Parteien von CAFEE zusammen, um die Vorteile von EEVO in Kombination mit schnellen Aufwärmstrategien zu bestimmen und sicherzustellen, dass das Nachbehandlungssystem selbst bei einem Kaltstart schnell betriebsbereit ist.

Arvind Padmavathy, Assistant Professor – Mechanical and Aerospace Engineering der West Virginia University, sagt: „WVU CAFEE ist stolz darauf, sich mit Jacobs zur Untersuchung von fortschrittlichen Technologien zusammenzuschließen, die zu geringeren Emissionen beitragen und die Effizienz von Schwerlastmotoren verbessern werden. Strategien zur Zylinder-Deaktivierung und zum frühzeitigen Öffnen des Auslassventils sind für die Verbesserung des Thermal-Managements vielversprechend. Unser Expertenteam aus Industrie und Forschung ist dabei, diese Strategien zu produktionsbereiten Technologien zu machen.“

Steve Ernest, Vice President of Engineering and Business Development von Jacobs Vehicle Systems, fährt fort: „Da die weltweiten Emissionen kontinuierlich untersucht werden und Zielmärkte, z. B. Kalifornien, den NOx-Ausstoß weiterhin senken möchten, benötigen Motorhersteller bewährte Mechanismen und Technologien, die die Temperatur des Nachbehandlungssystems konstant halten und die Kraftstoffeffizienz verbessern. Jacobs bemüht sich auch weiterhin, diese Lösungen anzubieten.“